VIDEO WINDOW arbeitet an neuen Projekten und ist offen für Kooperationen.
Wir freuen uns über Anfragen per und Einschreibungen für den Newsletter.
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Nach FUSO 2024 präsentiert die Videokunstplattform VIDEO WINDOW am Festival in Lissabon ein weiteres Programm, das der brasilianischen Videokunst gewidmet ist und den vieldeutigen Titel Schicksal (destiny) Brasilien trägt. Es umfasst je einen Film von Aline Motta, Camila Freitas und Janaina Wagner. Das Programm bietet anhand der drei Werke einen fragmentarischen Einblick in die Lebensrealitäten Brasiliens, von Rio de Janeiro bis tief in den Amazonas hinein, welche mit der kolonialen Vergangenheit des Landes zusammenhängen. Gleichzeitig bietet es einen Vergleich von künstlerischen Positionen in der Mitte ihrer Karriere, die sich durch ihre einzigartigen Werke auszeichnen und sowohl national als auch international anerkannt sind.
FUSO 2026, 18. Edition, 25.–29. August 2026 (Link)
Einführung Programm in D (pdf)
Screening Location, VIDEO WINDOW Programm: Museu da Marioneta (Link)
Synopsen der drei Videos in D (pdf)
Kurz-Biographien der Künstlerinnen in D (pdf)
Websites: Aline Motta, Camila Freitas, Janaina Wagner (links)

Aline Motta
(Outros) Fundamentos / (Andere) Fundamente, 2019
Video HD, 1-Kanal, Farbe, Ton, P/Yoruba/Tofin-Gbé/e, 16 Min., 16:9
Die Künstlerin begibt sich auf eine Reise nach Lagos in Nigeria und unternimmt eine Selbstreflexion über ihre Wurzeln und Zugehörigkeit aus, die zwischen Afrika und Brasilien oszilliert.

Camila Freitas
Aparição / Erscheinung, 2024
Video HD, 1/2-Kanal, Farbe & S/W, Ton, P/e, 20 Min., 16:9
Die Arbeit bietet einen intimen Einblick in die spirituellen Praktiken der Umbanda, wie sie von ihrer Grossmutter erlebt wurden.

Janaina Wagner
Curupira e a Máquina do Destino / Curupira und die Maschine des Schicksals, 2021
Video HD, 1-Kanal, Farbe & S/W, Ton, P/e, 24 Min., 16:9
Janaina Wagner führt die Betrachtenden mitten in den Amazonas auf die legendäre Transamazônica. Dort kommt es zu einer imaginären Begegnung mit Curupira, einer mythologischen Figur, welche den Wald vor äusseren Mächten schützt.
Zwei Screenings:
Freitag, 22. Mai 2026, 19:30, inkl. Q&A in Anwesenheit von Nicole Bachmann & Johanna Kotlaris
Mittwoch, 27. Mai 2026, 21:15
Unter dem Titel Moving Water, Bodies & Souls präsentiert VIDEO WINDOW ein Programm mit je einer neuen Arbeit der Schweizer Künstlerinnen Nicole Bachmann und Johanna Kotlaris: There are Tides in the Body und Humere. Bei den unterschiedlichen Werken handelt es sich um eine collagenähnliche Komposition kurzer Szenen dreier Performerinnen um das Thema Migration, gefolgt von einem mythologiehaften Epos einer fiktiven Zombie-Heldin als Musicalfilm. Beiden Videos gemeinsam ist die metaphorische Präsenz des fluiden Elements Wasser.
Videoex Festival, 22.–31. Mai 2026 (D/E) (Link) / Programmbooklet Videoex 2026 (D) (pdf)
Einführung, Synopsen & CVs (pdf)
Websites: Nicole Bachmann / Johanna Kotlaris (Links)

Video HD, Farbe, Ton, E/d, 1-Kanal, 17:50 Min., 16:9

Video HD, Farbe, Ton, E/e, 1-Kanal, 56 Min., 16:9
VIDEO WINDOW gastiert erstmals im Art Space Juraplatz und präsentiert im Aussen- und Innenraum je ein Werk der Videokünstlerin Bettina Grossenbacher (Basel) mit metaphernhaften Bezügen zum Ort. Das charakteristische Gebäude war einst Tram- und Bushaltestelle, ein belebter Begegnungsraum mit Kiosk, Telefonkabine und Pissoir. Es ist ein Zeugnis modernistischer Architektur der 1930er Jahre in Biel/Bienne und steht heute unter Denkmalschutz.
Die beiden bildstarken und atmosphärischen Videos muten geheimnisvoll an, wecken Assoziationen und unsere Vorstellungskraft. Sie erzählen Geschichten, stellen essenzielle Fragen und bleiben dank ihrer Poesie haften. Die Künstlerin lädt uns ein, die Arbeiten in unserer Imagination fortzusetzen und eigene Filme im Kopf entstehen zu lassen.
Aussenraum

Bettina Grossenbacher, 16º12’N / 22º51’W, 2011 (Videostill)
Video HD, Farbe, Ton, e, 1-Kanal, 9:10 Min., 16:9
Innenraum

Bettina Grossenbacher, The Other, 2017/2019 (Videostill)
Video 4K, Farbe, Ton, 1-Kanal, 13:43 Min., 21:9
Drei Fotografien ergänzen die Präsentation des Videos The Other. Sie entstanden auf dem Filmset und geben Impressionen des Making of wieder.
Making of, 2017, Solvent-Druck, Blueback-Plakatpapier, 100 × 56 cm
Bettina Grossenbacher
*1960 in Thun, lebt und arbeitet in Basel.
Nach Ausbildungen zur Textilgestalterin und Schauspielerin sowie einer achtjährigen Tätigkeit als Bühnenschauspielerin und Theaterpädagogin schloss Bettina Grossenbacher 1995 die Fachklasse für Audiovisuelle Gestaltung an der Schule für Gestaltung Basel ab. Seither arbeitet sie als Künstlerin in den Bereichen Video, Film, Fotografie, Installation und Performance. Sie zählt zu den herausragenden Videokünstlerinnen ihrer Generation in der Schweiz.
Begleittext zur Ausstellung inkl. Synopsen
Besprechung: Bieler Tablatt, 06.03.2026 (pdf)
Websites: Bettina Grossenbacher & Art Space Juraplatz
Art Space Juraplatz: Juraplatz, 2502 Biel/Bienne
VIDEO WINDOW gastiert erstmals im schweizweit bekannten Off-Space lokal-int in Biel und zeigt INVISIBLE (2022) des renommierten Videokünstlers Peter Aerschmann, Bern. Nach der Präsentation im Musée d'art et d'histoire in Neuchâtel von 2022 leuchtet die Arbeit als raumfüllende Installation auf die Strasse hinaus und lädt Passant:innen ein, innezuhalten und zu schauen.
Die Vernissage findet statt in Anwesenheit von Peter Aerschmann und Bruno Z'Graggen, Kurator VIDEO WINDOW.

Peter Aerschmann, INVISIBLE, 2022 (Videostill)
Video HD, s/w, kein Ton, 1-Kanal, 10 Min., Loop, 16:9
Peter Aerschmann
*1969 in Fribourg, lebt und arbeitet in Bern.
Seit dem Studiumsabschluss (1999, Hochschule der Künste Bern) arbeitet Peter Aerschmann als Künstler in den Bereichen Video, Fotografie und interaktive Systeme. Er begann, die digitale Technik im Übergang vom analogen zum digitalen Zeitalter pionierhaft einzusetzen. Seine Arbeiten komponiert er am Computer und präsentiert diese in Ausstellungen auf unterschiedlichsten Monitoren oder mittels Beamerprojektionen als Rauminstallationen. Heute zählt Peter Aerschmann zu den profiliertesten Medienkünstler:innen in der Schweiz.
Mehr Information
Websites: Peter Aerschmann & lokal-int
lokal-int: Hans-Hugi-Strasse 3, 2502 Biel/Bienne

(RR, Filmstill)
Ricardo Rangel war zu seiner Zeit einer der bedeutendsten Fotografen in Subsahara-Afrika. Gegen Ende des Jahres 2025, in welchem 50 Jahre Unabhängigkeit der ehemaligen portugiesischen Kolonien in Afrika gefeiert wird, würdigt und reflektiert die Veranstaltung das Lebenswerk von Ricardo Rangel. Er begann, unter portugiesischer Kolonialherrschaft in Mosambik fotografisch zu arbeiten, und setzte sein Wirken nach der erkämpften Unabhängigkeit 1975 während des Aufbaus des sozialistischen Staates fort. Wie betrachten wir heute im Rückblick Rangels Vermächtnis und seinen Einfluss auf die Fotografie in Mosambik? Welche Bedeutung messen wir seinem Schaffen bei?
Der Projektion folgt ein Gespräch mit Bruno Z'Graggen, Alexandre Pomar, Kunstkritiker und Journalist (Lissabon), und Sérgio Santimano, Fotograf (Mosambik). Beide wurden damals im Film ausführlich interviewt.
Eine Kooperation zwischen Atelier Concorde, Kunst- und Atelierraum in Lissabon, und Bruno Z'Graggen, freischaffender Kurator mit Basis in Zürich, der zu Gast bei Atelier Concorde weilt.
Information
- Location: Atelier Concorde, Rua Leite Vasconcelos 43A, 1170-198 Lissabon
- 18:00: Türöffnung
- 18.30: Screening (56 Min.) und Gespräch (30 Min.)
- Kontakt:
- Websites: https://www.atelierconcorde.org and https://brunozgraggen.ch
- Background zum Film
Zwei Screenings:
VIDEO WINDOW freut sich, einen Block von vier Beiträgen des Basler Komponisten und Videokünstlers Jannik Giger zu präsentieren am Videoex Festival 2025 in Zürich. Die vier Videos Mixtape (2019), Sunday Lovers (2016), Blind Audition (2022) und Lamento (2024) zeigen das genuine Interesse des Künstlers an der Magie des Sounds auf und loten virtuos die Wechselwirkung zwischen akustischer und visueller Ebene aus. Im Zentrum stehen Fragen zu medialen Transformations- und Inszenierungsmechanismen, Hierarchien und Interaktionen der Akteur:innen, Körper- und Raumerfahrungen sowie Schnittstellen von Hoch- und Populärkultur.
Videoex Festival, 16.–25. Mai 2025 (D/E) / Booklet Videoex Festival 2025 (D/E)
Einführung & CV / Programm / Synopsen / Website Jannik Giger

Mixtape, 2019 (Maria Callas)
Video HD, Farbe, Ton, 1-Kanal, 8:35 Min., 16:9

Sunday Lovers, 2016
Video HD, Farbe, Ton, 1-Kanal, 12 Min., 16:9

Blind Audition, 2022
Video 2K, Farbe, Ton, 1-Kanal, 21:50 Min., 16:9

Lamento, 2024
Video 2K, Farbe, Ton, 1-Kanal, 17:30 Min., 4:3

Georgette Maag, Smoke on the Water, 2025 (Videostill)
Die bekannte Zürcher Künstlerin Georgette Maag (*1955 Zürich), welche mit Video, Installation, Fotografie, Performance und Zeichnung arbeitet, präsentiert in Eglisau ihre neue 2-Kanal-Videoinstallation mit dem Titel Smoke on the Water. Diese entsprang einem einmonatigen Residency-Aufenthalt 2023 in Bogliasco bei Genua im Bogliasco Center der renommierten amerikanischen Bogliasco Foundation. Das Werk wird begleitet von weiteren Videos, Videoskulpturen und Fotografien, grösstenteils neuere Arbeiten. Die Ausstellung schliesst mit dem Artist’s Talk von Georgette Maag mit Bruno Z'Graggen, Kurator VIDEO WINDOW.

(Bild: Muda Mathis & Sus Zwick, Vage Elemente Werkstatt, 2023; Design: Iza Hren)
VIDEO WINDOW präsentiert in Kooperation mit der legendären Produktions- und Ateliergemeinschaft VIA in Basel neun bekannte künstlerische Positionen aus Basel und Zürich in einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe unter dem Titel Videokunst im Dialog. Diese stellen je eine neuere Arbeit zur Diskussion.
Das Anliegen der Reihe ist es, anhand der Videos und werkstattähnlichen Gespräche zwischen Kunstschaffenden, Kurator und Publikum künstlerische Interessen, Strategien und Ausdrucksformen zu erörtern und den Facettenreichtum von Videokunst zu verdeutlichen.
Dazu erscheint als Publikation und Programmheft eine Sondernummer «VIDEO WINDOW» des _957 Independent Art Magazine, das der Luzerner Künstler Stephan Wittmer seit 2012 herausgibt.
Anschliessend an die Diskussion findet jeweils ein Pasta-Essen statt zur Fortsetzung des Austauschs und der Vernetzung.
Kuratorium: Bruno Z'Graggen, VIDEO WINDOW
Veranstaltungsort: VIA, Amerbachstrasse 55a, 4057 Basel (Link)
Freier Eintritt
Kanton Basel-Stadt Kultur, Stiftung temperatio, Gottfried und Ursula Schäppi-Jecklin Stiftung, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Stiftung Erna und Curt Burgauer, Casimir Eigensatz Stiftung
Auf Einladung von FUSO INSULAR 2024 präsentiert VIDEO WINDOW am Videokunstfestival auf den Azoren ein Programm mit dem Titel From Rio de Janeiro into Amazonia and beyond. Es enthält drei Videos des bekannten brasilianisch-schweizerischen Künstlerduos Dias & Riedweg mit Basis in Rio de Janeiro: zwei ältere Werke, Funk Staden (2007) und The Mirror and the Dusk (2011), gefolgt von der neuesten Arbeit The Reverse of Heaven (Port.: O Avesso do Céu, 2023).
Nach den Vorführungen am Videoex Festival Zürich 2024 und am Videokunstfestival FUSO 2024 (16. Edition) in Lissabon wird das Programm in Ponta Delgada zum dritten Mal präsentiert. FUSO INSULAR besteht seit 2019 und zeigt zwei Monate nach dem Hauptfestival in Lissabon eine Auswahl davon.
Die Präsentation an FUSO 2024 erfolgt mit Unterstützung von: schweizer kulturstiftung prohelvetia (Link)


Funk Staden, 2007
Video HD, Farbe, Ton, P, 13:38 Min.

The Mirror and the Dusk, 2011
Video HD, Farbe, Ton, 8:42 Min.
Trailer: The Reverse of Heaven, 2023; Video 4K, Farbe, Ton, P/Esp/e, 38:00 Min.
Auf Einladung von FUSO 2024 präsentiert VIDEO WINDOW am Videokunstfestival in Lissabon ein Programm mit dem Titel From Rio de Janeiro into Amazonia and beyond. Es enthält drei Videos des bekannten brasilianisch-schweizerischen Künstlerduos Dias & Riedweg mit Basis in Rio de Janeiro: zwei ältere Werke, Funk Staden (2007) und The Mirror and the Dusk (2011), gefolgt von der neuesten Arbeit The Reverse of Heaven (Port.: O Avesso do Céu, 2023). Nach der Vorführung am Videoex Festival Zürich 2024 wird das Programm in Lissabon zum zweiten Mal gezeigt inklusive Q&A mit Künstlern und Kurator.
Die Präsentation an FUSO 2024 erfolgt mit Unterstützung von: schweizer kulturstiftung prohelvetia (Link)

VIDEO WINDOW hat anlässlich der Einzelausstellung von Susanne Hofer in Baden im Trudelhaus ein Interview mit der Künstlerin geführt, das auf einem dialogischen Rundgang durch die Ausstellung basiert. Damit verknüpft ist eine Empfehlung zum Besuch der wunderbaren Ausstellung, die aus vier raumfüllenden Installationen besteht, und dem Leitmotiv as it happens folgt. Susanne Hofer (*1970, Luzern) ist eine national bekannte und mehrfach ausgezeichnete Videokünstlerin, die in Zürich lebt. Sie arbeitet mit Video, Fotografie und Objekten, oft in Form von Installationen.

Susanne Hofer, as it happens, 2024 (Ausstellungsansicht © Kaspar Ruoff)

Susanne Hofer, solid ground, 2008/2024 (Ausstellungsansicht © Kaspar Ruoff)

Susanne Hofer, all tomorrow's parties, 2024 (Ausstellungsansicht © Kaspar Ruoff)

Susanne Hofer, Wohnmaschine, 2019/2024 (Ausstellungsansicht © Kaspar Ruoff)

VIDEO WINDOW freut sich, die neue Videoarbeit The Reverse of Heaven (Port.: O Avesso do Céu, 2023) des bekannten brasilianisch-schweizerischen Künstlerduos Dias & Riedweg nach Vorführungen in Brasilien als internationale Premiere in Zürich am Videoex Festival 2024 zu präsentieren.
Das essayhafte Werk erzählt mit politischem Impetus von der neokolonialen Ausbeutung im Amazonasgebiet und verwebt kunstvoll drei Sphären zu einer dichten und kraftvollen Komposition: die gefährdete indigene Kultur, die illegale Holzindustrie und die penetrante evangelikale Missionierung.
Vorangestellt sind zwei ältere Videos des Duos: Funk Staden (2007) und The Mirror and the Dusk (2011), welche Schauplätze in Favelas von Rio de Janeiro zeigen, schwierige Lebenswelten und Klischees thematisieren.
Videoex Festival, 24. Mai – 02. Juni 2024 (D / E) / Booklet Videoex Festival 2024 (D)
Einführung & CV / Programm / Synopsen / Website Dias & Riedweg

The Reverse of Heaven, 2023
Video 4K, Farbe, Ton, P/Esp/e, 38:00 Min.
Trailer

Funk Staden, 2007
Video HD, Farbe, Ton, P, 13:38 Min.

The Mirror and the Dusk, 2011
Video HD, Farbe, Ton, 8:42 Min.

The Reverse of Heaven, 2023
Video 4K, Farbe, Ton, P/Esp/e, 38:00 Min.
Ricardo Rangel war zu seiner Zeit einer der wichtigsten Fotografen in Subsahara-Afrika. Die Ausstellung «Ricardo Rangel: Leidenschaften ausleben» in der Galerie Kulungwana, kuratiert von Jorge Dias (Direktor des Centro Cultural Brasil-Moçambique / Instituto Guimarães Rosa, Maputo), würdigt den hundertsten Geburtstag von Ricardo Rangel (1924-2009). Sie bietet eine einzigartige Gelegenheit, über Rangels bedeutenden Beitrag zur Fotografie und zum Fotojournalismus in Mosambik nachzudenken. Jedes Bild der Ausstellung zeugt von den Leidenschaften, die Ricardo Rangel antrieben: seine Leidenschaft für Freiheit, Gerechtigkeit, Liebe und Menschlichkeit.
Bruno Z'Graggen kuratierte in Kooperation mit dem Fotografen Grant Lee Neuenburg (Maputo) die Ausstellung «Iluminando Vidas. Fotografia Moçambicana 1950-2001. Ricardo Rangel & the Next Generation» (inkl. Katalog), die 2002 im Photoforum PasquArt in Biel (Schweiz) gezeigt wurde und 2003 in Maputo in der Galeria de Associação Moçambicana de Fotografia (AMF) zu sehen war, beide Male in Anwesenheit von Ricardo Rangel, sowie weiter an vielen anderen Orten in Europa und Afrika.
Der Kurator Bruno Z'Graggen realisierte zusammen mit dem Filmemacher und Produzenten Angelo Sansone (Zürich) einen Dokumentarfilm und Hommage an Ricardo Rangel mit dem Titel «NO FLASH. Homage to Ricardo Rangel». Der Film hatte am 22. März 2012 in Maputo im Centro Cultural Franco-Mozambicano (CCFM) seine Weltpremiere. «NO FLASH» ist im Rahmen der Ausstellung in der Galeria von Kulungwana zu sehen. Vorführorte, 2012–2024
Mehr Informationen:
Galeria da Kulungwana, Maputo: «RICARDO RANGEL: ENTREGUE ÀS PAIXÕES», kuratiert von Jorge Dias, 15.02.–08.03.2024
«NO FLASH. Homage to Ricardo Rangel», von Bruno Z’Graggen & Angelo Sansone (inkl. Streaming)
DVD-Cover (anklicken zum Vergrössern)

(Bild: Una Szeemann, Thrill Me, 2004; Design: Iza Hren)
Trailer
Die Videokunstplattform VIDEO WINDOW ist im Oktober und November 2023 zu Gast in Luzern, Zürich und Basel. Sie präsentiert in Kooperation mit der Kunsthalle Luzern, dem stattkino Luzern, dem Kunstraum Walcheturm und dem Stadtkino Basel Thrill Me. The Power & Magic of Music in Video Art, ein internationales Screening-Programm mit drei Teilen und je einem Video von 23 bekannten Positionen, zwölf aus der Schweiz und elf aus dem Ausland. Das facettenreiche Programm beleuchtet die wichtige Bedeutung von Musik in der Videokunst und schlägt einen spannungsvollen Bogen von den 1990er Jahren bis in die Gegenwart. Die Screenings erfolgen in Anwesenheit von Kunstschaffenden, in Luzern mit anschliessenden Artists' Talks.
Kunsthalle Luzern / stattkino Luzern: Bourbaki Panorama. Löwenplatz 11, 6004 Luzern
Moderation Artists' Talks: Michael Sutter, Leiter Kunsthalle Luzern und Bruno Z'Graggen
Reservation:
Eintritt: CHF 8 / Teil
Kunstraum Walcheturm: Kanonengasse 20, 8004 Zürich
Eintritt: CHF 10, ganzes Programm
Stadtkino Basel: Klostergasse 5, 4051 Basel
Eintritt: CHF 8 / Teil; CHF 18, ganzes Programm
Kunsthalle Luzern, LuzernPlus Kulturförderung, Stadt Zürich Kultur, Kanton Basel-Stadt Kultur, Stadt Thun, Swisslos Kultur Kanton Bern, Jacqueline Spengler Stiftung, Stiftung Temperatio, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Markant Stiftung, Gottfried und Ursula Schäppi-Jecklin Stiftung, Dr. Georg und Josi Guggenheim Stiftung, Stiftung Erna und Curt Burgauer, Casimir Eigensatz Stiftung
Trailer
Christoph Oertli, Superposition, 2022
Video HD, 1-Kanal, Farbe, Ton, ohne Dialoge, 22 Min., 16:9
VIDEO WINDOW präsentiert zu Gast im Zimmermannhaus Brugg als Beitrag der Brugger Dokumentarfilmtage 2023 die neue Arbeit Superposition des bekannten Schweizer Videokünstlers Christoph Oertli (Basel). Das Werk ist nach der Premiere am Videoex, Experimental Film & Video Festival Zürich 2022 zum ersten Mal in einem Ausstellungskontext zeitgenössischer Kunst zu sehen.
Der Künstler ist anwesend an der Eröffnung: Do 14. September 2023, 18–20 Uhr
Öffnungszeiten: Fr 15.09. 14:30–20 Uhr, Sa 16.09. 11–20 Uhr, So 17.09. 11–18 Uhr
Eintriff frei
Einführung
Christoph Oertli (*1962, Winterthur) lebt und arbeitet in Basel.
Zimmermannhaus Brugg
Brugger Dokumentarfilmtage 2023, 14.–17. September 2023
Programmheft

Christoph Oertli, Superposition, 2022
Festival Videoex, 25. Mai – 4. Juni 2023 (D / E)
VIDEO WINDOW zeigt am Videoex Festival 2023 sechs Beiträge der Schweizer Künstlerin Doris Schmid. Diese erstrecken sich von den Anfängen ihres Videoschaffens bis heute, darunter eines ihrer Hauptwerke: Es gibt kein Geheimnis (2014). Ihre Arbeiten zeichnen sich aus durch ein räumlich-installatives Setting, die Nähe zu Experimentalfilm sowie Kooperationen mit Musiker:innen und Schauspieler:innen.
Einführung & CV / Programm / Synopsen / Website Doris Schmid

Doris Schmid, Surface de l'eau, 2002
Trailer
Doris Schmid, Es gibt kein Geheimnis (There is no Secret), 2014

Doris Schmid, It's all a Dream, 2021

(Design E-Flyer: Iza Hren)
Kurator Bruno Z'Graggen führt mit dem Künstlerinnenduo Muda Mathis / Sus Zwick und Videokünstler Christoph Oertli aus Basel ein Gespräch über das Spannungsfeld von technologischem Fortschritt im Medium Video und künstlerischen Interessen und Strategien. Das Ziel der Veranstaltung ist es, Wesensmerkmale der Videokunst zu reflektieren und Einblicke in den künstlerischen Prozess der Gäste zu vermitteln, die seit über 30 Jahren die Kunstproduktion in der Schweiz pionierhaft mitprägen.
Mehr Information und Einführung
Websites: mathiszwick.ch und christophoertli.ch